Archiv der Kategorie: Windows Server 2003

PDF erstellen mit webPDF

 Problem: Häufige Updates  Adobe Acrobat Reader

Am 19. 6. 2016 wurde die aktuellste Version [15.016.20041] von Acobe Acrobat (Reader) DC als optionales Update released. Sollte man die automatischen Updates nicht deaktiviert haben, werden User durch entsprechende Meldungen auf Updates hingewiesen, was uns AdministratorInnen wiederum Arbeit beschert.

Seit Anfang 2016 wurden bis zum heutigen Tag (Stand: 22. 6. 2016) 6 Updates angeboten, was für SystemadministratorInnen einen – für mich zumindest – inakzeptablen Mehraufwand bedeutet, den es zu vermeiden gilt.

Die Deaktivierung der automatischen Updates bzw. Unterdrückung der Meldung bringt hier nur bedingten Erfolg, da die zu den Updates führenden Sicherheitsrisiken bzw. Bugs dadurch nicht behoben werden.

Mir erscheint als einzig tragbare und wartungsfreieste Lösung ein zentralisierter Ansatz sinnvoll, dh, eine Serverlösung, auf die Benutzer zugreifen.

Aus Sicht des Datenschutzes müssen dabei Lösungen, die als Service im Web angeboten werden, vermieden werden, da unternehmensinterne Daten keinesfalls aus der Hand gegeben werden dürfen!

Wünschenswert wäre es also, eine Lösung zu finden, die folgende 3 Kriterien erfüllt:

  1. Keine Clientinstallation (um die bereits bekannten Probleme wie Updates etc zu verhindern)
  2. Daten dürfen das Unternehmen nicht verlassen
  3. Intuitive Handhabung für die BenutzerInnen

Lösung: PDF erstellen mit webPDF

Ich wurde nun fündig anhand der Lösung von WebPDF. Hier wurden konsequent die oben gelisteten Forderungen umgesetzt.

Das Konzept im groben Überblick:

Es wird auf einem beliebigen (auch virtualisierten) Rechner innerhalb der Infrastruktur WebPDF installiert (Betriebssystem ab Windows XP Pro bzw. Server 2003 bis Server 2012 R2 bzw. Linux) – und das wars auch schon!
Die BenutzerInnen greifen mittels Weboberfläche auf den Service zu, wodurch eine Clientinstallation entfällt! Darüber hinaus kann dieser Dienst natürlich auch – zb via VPN oder SSL – an verschiedenen Unternehmensstandorten genutzt werden. Zeitraubende Updates auf den Clients gehören damit der Vergangenheit an!

Da ein Bild mehr als 1000 Worte sagt:

webpdf_technical_concept_deu_ph

WebPDF arbeitet mit allen gängigen Dateiformaten, von Office-Dateien über Bilddateien bis hin zu Websites oder Mails, und erstellt daraus ein PDF. Mit an Board ist eine weiters eine PDF-OCR Funktion sowie die Möglichkeit, PDF-Dateien zu signieren.

Darüber hinaus gibt es für Entwickler entsprechende Schnittstellen, sodass aus selbst erstellten Anwendungen auch direkt auf den zentralen Service zugegriffen werden kann. Eine Integration in SAP, Exchange etc ist ebenfalls einfachst zu realisieren.

Interessant für zertifizierte Unternehmen ist auch, dass der ISO-Standard 19005-2:2012 (PDF/A-3) eingehalten wird!

 

Java 8 Update 73 ausrollen via ADMINOMAT anstatt GPO

Problem:
Java lässt sich seit Version 8 nur mehr sehr mühsam mittels Gruppenrichtlinie (GPO) ausrollen.

Lösung:
Anstatt dem Rollout mittels .msi und GPO verteilen wir das JAVA-Update nun per silent Installation per psexec und ADMINOMAT.

Voraussetzungen:
Es muss ein funktionierendes Active Directory vorhanden sein – und ihr seid Mitglied der Domänen-Admins!
a) psexec von Mark Russinovich – download zum Beispiel hier
b) adminomat – download hier

Vorgangsweise:
die nachfolgenden Schritte können auf JEDEM Client in der Domäne durchgeführt werden!
Einzige Einschränkung: ihr müsst als Domänen-Admin angemeldet sein

1.) Adminomat.rar downloaden entpacken an beliebigen Ort (auch USB-Stick o. ä.). Von dort startet das Programm ohne installation – und zwar auf jedem Client [ab Windows XP] und Server [ab Windows Server 2003] !

2.) psexec downloaden und in den selben Ordner entpacken, in dem auch adminomat.exe gespeichert ist.
Dies kann auch ein Ordner auf einem Netzlaufwerk oder einem USB-Stick sein

3.) Download der aktuellen JAVA-Version als Offline-Setup, zum Beispiel hier

4.) Java-Installationsdatei (zb jre-8u73-windows-i586.exe) auf ein Netzlaufwerk kopieren, auf dem zumindest alle User LESEN dürfen

5.) ADMINOMAT starten, einlesen der MAC- und IP-Adressen vom Windows-DHCP-Server bestätigen

6.) Falls erwünscht, kann vorerst für eine gesamte OU eingelesen werden, welche JAVA-Version aktuell auf den Clients installiert ist:

a) Ansicht anpassen bzw. erweitern um „Software_Lookup“

Auswahl: ONLINEINFO und die gesuchte Software eingeben (Platzhalter wie * wird automatisch ergänzt)

Detailansicht:
[auf diesen Clients sind offensichtlich mehrere Java-Versionen parallel am laufen…]

7.) Das Rollout starten:
a) Auswahl der gewünschten Clients, die das Update von JAVA erhalten sollten, in dem man Haken setzt
b) „psexec“ rechts oben auswählen
c) den Pfad zum Share mit der installationsdatei angeben inkl der nötigen Flags

Erklärung:

Flags, die zu psexec gehören MÜSSEN am Beginn eingegeben werden!
hier: /V /C [dadurch wird die jre-8u73-windows-586.exe zuerst zum Client kopiert, bevor sie gestartet wird]
WICHTIG: die Flags /s /i /d für psexec sind bereits im adminomat hinterlegt und müssen nicht mehr gewählt werden!!!

Flags, die zu eurer installations.exe gehören müssen NACH der Pfadangabe angegeben werden, hier /s [silent installation]

WICHTIG WICHTIG WICHTIG:
Der Pfad zu eurer instalations.exe MUSS unter Anführungszeichen sein – die Flags nach dem letzten Anführungszeichen!!!

In unserem Beispiel ergibt sich also:

/V /C "\\SERVER\share\jre-8u73-windows-i586.exe" /s

Dadurch führt ADMINOMAT für jeden gewählten Client dann folgendes aus:
psexec /S /I /D \\myClient  /V /C „\\SERVER\share\jre-8u73-windows-i586.exe“ /s

[Anm: dies kopiert die Datei jre-8u73-windows-i586.exe auf den Client (durch /V /C am Beginn eurer Eingabe) und startet anschließend die Silent-Installation (durch /s am Ende) von Java 8 Update 73]

Der angemeldete User bemerkt davon nichts!!!
Diese Methode funktioniert auch, wenn kein User angemeldet ist!

8.) nach ein paar Minuten Geduld kann kontrolliert werden, ob alle Clients das Update erhalten haben!
Siehe Punkt 6.) dieser Anleitung

9.) DEINSTALLATION alter Java-Versionen:

a) Erhebung der SID der zu entfernenden Java-Version, zb hier
bzw selbst am Client in der Registry suchen unter dem Tree
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Uninstall\{26A24AE4-…

b) psexec rechts oben erneut anklicken, anstatt den Pfad zur Setup.exe anzugeben, gebt ihr folgendes in das Popup von psexec ein:

zb für Java 7 Update 67

msiexec /x {26A24AE4-039D-4CA4-87B4-2F03217067FF} /qn /norestart

Dieser Befehl wird dann per psexec auf den ausgewählten Clients durchgeführt, und bewirkt die Uninstall-Routine der entsprechenden Version!

10.) Kontrolle:
(siehe Punkt 6.)

Abschließende Anmerkung:
während der Installation kann man bei Unsicherheiten, ob das Rollout beim Client auch gestartet wurde, folgendes machen:
a.) Detailansicht für den Client durch Klick auf den Namen starten
b.) Taskmanager links in der Ansicht starten

c.) es sollten für unser Beispiel 2 Prozesse gestartet worden sein:

 

letzter Tipp:
Diese Vorgehensweise funktioniert mit einer Vielzahl von anderen Rollouts ebenso!

Weiters kann mit dieser Funktion für ganze OU’s einheitlich eine Software gestartet werden, die mit dem Systemkonto „SYSTEM“ ausgeführt wird, dh, falls eine Software keinen Silent-Mode im Rollout unterstützt, können die angemeldeten User diese auch selbst ohne Admin-Rechte installieren!

 

Adminomat kann in der Version 1.3 auch installierte Software suchen

Seit Version 1.3 kann die von uns entwickelte Software „Adminomat“ auch installierte Software auf Clients im AD anzeigen.

Anlassfall war die Frage, ob eine ausgerollte Software per GPO auch auf allen Clients angekommen ist…
(also etwas sehr häufiges)

Alle anderen wirklich lässigen Funktionen von ADMINOMAT sowie der Download unter

http://www.adminomat.at/produktvergleich/

Und da ein Bild mehr als 1000 Worte sagt:
adminomatAdminomat_DetailsAdminomat_Anzeige

Reiter „Remoteinstallation“ erscheint im AD nicht (WDS)

Infrastruktur:
1 x DomänenController
1 x WDS-Server als Memberserver ohne AD-Dienste

Problem:
x Am DomänenController erscheint unter „Active Directory Benutzer und Dienste“ der Reiter
„Remoteinstallation“ nicht bei den Eigenschaften der Computer;
x Prestaging ist nicht möglich

Lösung:
Folgende Dateien vom WDS auf den DomänenController kopieren (jeweils ins selbe Verzeichnis)

%systemroot%\system32\imadmui.dll
%systemroot%\system32\DE-DE\imadmui.dll.mui

-> am Domänencontroller die .dll in einer Commandshell (als Administrator ausführen) registrieren mit

regsvr32 imadmui.dll

Keine Gruppenrichtlinienverwaltung unter Server 2003 64bit?

Gleich vorweg:
die Gruppenrichtlinienverwaltung gpmc.msi lässt sich NICHT auf einem Windows Server 2003 64bit installieren.

Die irreführende Fehlermeldung lautet „Installieren Sie .NET Framwork, bevor Sie Microsoft Gruppenrichtlinien-Verwaltungskonsole installieren.“
Problem:
Eine Installation des .NET Framework bringt keine Besserung!  gpmc lässt sich auch danach nicht installieren!

Der Gruppenrichtlinienobjekt-Editor (gpedit.msc) lässt sich auch nicht öffnen, wenn man
Start/Verwaltung/Active Directory Benutzer und Gruppen
anwählt, rechte Maustaste auf eine Organisationseinheit >> Reiter „Gruppenrichtlinien“ –> Bearbeiten
startet.
Fehlermeldung:
‚gpedit.msc‘ konnte nicht gefunden werden. Stellen Sie sicher, dass Sie den Namen korrekt eingegeben haben und wiederholen Sie den Vorgang. Klicken Sie auf „Start“ und anschließend auf „Suchen“, um eine Datei zu suchen.

Workaround:
Manuell eine Verknüpfung erstellen, die folgendes Ziel hat:

%windir%\syswow64\mmc.exe %systemroot%\system32\dsa.msc

Ein Doppelklick auf diese Verknüpfung, und Whoop Whoop:
Nun kann man in den entsprechenden OUs mit der Rechten Maustaste den Reiter Gruppenrichtlinien auswählen, und Gruppenrichtlinien erstellen bzw. bearbeiten!

PS:
Falls jemand die GruppenrichtlinienErgebnissatz-Konsole (rsop.msc) benötigt:
ManagementKonsole öffnen mit Start/Ausführen: %windir%\syswow64\mmc.exe
Snap-In hinzufügen >> Richtlinienergebnissatz

Anmerkung:
Auf dem betroffenen Server war „Windows Server 2003 Service Pack 2 Administration Tools Pack for x64 editions“ installiert. Ob obiger Workaround ohne diese Admin-Tools funktioniert, kann ich daher nicht sagen…
Gegebenfalls einfach nachinstallieren und gut ist das!

OuShutdown 1.2 ist fertig!

Introduction
OuShutdown sammelt alle Clients einer oder mehrerer Organisationseinheiten eines Active Directory und fährt sie herunter (remote shutdown).
Sofern ein Windows DHCP-Server verwendet wird, können die Clients mittels eines Magic Pakets auch aus dem Standby „geweckt“ werden, bevor sie herunterfahren.
Das Tool kann entweder direkt in einer CommandShell oder als geplanter Task verwendet werden.

[OuShutdown is a Tool, that collects all members of 1 ore more Organizational Unit(s) within an Active Directory and starts a remote shutdown for all clients in that OU]

Runs on:
Client Windows XP oder höher
Server 2003 oder höher

Installation
Kopiere OuShutdown in Dein bevorzugtes Verzeichnis. Ein Doppelklick auf die Datei zeigt die Syntax an, die in einer Commandshell zu verwenden ist.
[Copy OuShutdown onto your executable path. Typing „OuShutdown“ displays its usage syntax. ]

Download:
OuShutdown.exe [[downloadcounter(oushutdown.exe)] x heruntergeladen]

Die Nutzung des Tools ist gratis – Vertrieb nur nach vorheriger Genehmigung durch mich!
[Usage is for free – All rights reserved by Edi Pfisterer]

Usage:
OuShutdown.exe /ou:Dv1,Dv2,Dv3 [/dhcp:servername]

DV1,DV2,DV3 steht für die OUs, in der alle Clients heruntergefahren werden sollten
optional: SERVERNAME steht für den Windows-DHCP-Server (zum Wecken aus dem Standby)

Tipp:
Wenn das Tool als „geplanter Task“ eingesetzt wird, dann müssen die Flags außerhalb der Anführungszeichen manuell eingetragen werden…

PS:
Zusatzfeature: In dem Ordner, in dem das Tool gespeichert wird, wird eine alleInfos.csv angelegt, die alle Clients  inkl. OU, IP-Adresse und MAC-Adresse beinhält…

Credits:
Dank an
Matthias Zirngibl [http://masterbootrecord.de/docs/wakeup.php] für die Verwendung seiner wake.exe

Additional Backgroundinformations:
– es muss eine funktionierende Windows Active Directory – Domäne vorhanden sein
– aus Sicherheitsgründen muss das Tool mit einer DomänenAdministratorenKennung ausgeführt werden.
– Das Tool funktioniert auch in Netzen, die in VLANs aufgeteilt sind.
– Clients, die in der OU „Computers“ sind, können nicht angesteuert werden!
– Bei Windows7-Clients muss bei der Netzwerkkarte „Allow this device to wake the Computer“ angehakt sein, damit der Client auch heruntergefahren werden kann, wenn er im Standby schlummert.

3Com Treiber…

Nur damit ichs nicht vergesse

Treiber für Windows Server 2003

3COM 3C595 TX –> Treiber el59x.sys [3COM Fast EtherLink 10/100MB Bus-Master PCI Adapter]
3COM 3C900B –> Treiber el90xbc5.sys [3COM 3C900B-TPO-Ethernet-Adapter (Standard)]]

ein Tipp: besagte Datei aus c:\windows\system32 in einen anderen Ordner verschieben, danach die Treiberaktualisierung starten, und nach Treibern in c:\windows suchen lassen…

freien Speicher auf einem Laufwerk regelmäßig auslesen

Problemfeld:
der freie Speicherplatz auf einem Datenträger variiert sehr stark im Tagesverlauf, die Ursache ist unklar. Es könnte hilfreich sein, die Veränderungen im Zeitverlauf zu protokollieren, damit der Übeltäter leichter eingrenzbar ist.

Lösung:
Der freie Speicher auf einem Laufwerk lässt sich mit folgendem VBScript-Code sehr leicht protokollieren:

folgenden Code einfach als „freierSpeicher.vbs“ an einem beliebigen Ort speichern:

Dim fso, drive, FreeSpace

Set fso = CreateObject("Scripting.FileSystemObject")

Set drive = fso.GetDrive("c:\")

FreeSpace = drive.AvailableSpace

FreeSpace = round(FreeSpace/1024/1024/1024,2)

'msgBox Freespace & "GB"

datei= "freierSpeicher.txt"

If NOT fso.FileExists(datei) Then

set dateineu = fso.createtextfile(datei, false) 

else

set dateineu = fso.OpenTextFile(datei, 8,1)

end if

dateineu.writeline Freespace & "GB frei - erstellt am " & now & vbcrlf

set drive = nothing

set fso = nothing

Ergebnis:
Beim Ausführen der Datei  „freierSpeicher.vbs“ wird eine „freierSpeicher.txt“ erstellt, die folgende Einträge enthält:

0,14GB frei - erstellt am 01.11.2011 17:48:51

Wenn nun der Aufruf dieser freierSpeicher.vbs als geplanter Task im 10 Minuten-Takt wiederholt wird, bekommt man ein sehr aufschlussreiches Bild darüber, wie sich der Speicherplatz verändert…

Windows Server Command-Line Reference

Weil ich soeben zufällig darüber gestolpert bin:
Windows Server Command-Line Reference

viele „alte Bekannte“ aber auch – zumindest mir – neue Befehle…

mir persönlich hats der WDSutil – Teil speziell angetan…

[weil ich derzeit eine Software bastle, die mir das gesamte AD inkl OUs + zugehöriger Clients und deren MAC-und IP-Adressen einliest und mir dadurch ermöglicht, einzelne oder alle Clients einer OU
– zu rebooten
– herunterzufahren
– per WOL „aufwecken“ und
– dann per WDS remote neu aufzusetzen…]

Drucken im AD – Erweiterung für Vista und Windows7

Gegen jede Vernunft: Domänenbenutzer dürfen  seit Windows Vista nicht mehr Drucker installieren
(was unter XP problemlos möglich war…)

Aber: es gibt eine Lösung…

Step-by-Step-Anleitung: Drucker im Active Directory per Script verteilen – für Parallelbetrieb Windows XP, Windows Vista bzw. Windows 7 Weiterlesen